Klimaneutraler Fuhrpark

Wir sind stets bemüht, die CO2 Emissionen durch unseren Fuhrpark zu senken. Unsere Lieferfahrzeuge sind die verbrauchsgünstigsten ihrer Klasse mit gleichzeitig größtem Volumen und besten Zuladungswerten. Auf diese Weise  können wir unsere Touren logistisch optimal auslasten und die Anzahl der Fahrten verringern. Zudem versuchen wir Leerfahrten zu vermeiden: Zumeist sind unsere Fahrzeuge auf Rundtouren unterwegs, die eine anschließende Abholung bei unseren Produzenten umfasst. So können wir das Speditionsaufkommen bei unseren Warensendungen gezielt reduzieren.

Doch trotz dieser Bemühungen legen die Fahrzeuge große Strecken zurück und verursachen Schäden an unserer Umwelt. Um der dadurch entstehenden Verantwortung gerecht zu werden, lassen wir unseren gesamten Fuhrpark sowie alle Speditionssendungen CO2-neutralisieren. So stellen wir sicher, dass jedes Kilo Käse und jede Flasche Wein die unser Lager verlässt auf „grünen Sohlen“ zu Ihnen gelangt. Die grundlegende Idee hinter der CO²-Neutralisierung ist folgende: Die durch unsere Aktivitäten entstehenden CO²-Emisssionen werden durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgeglichen. In Zusammenarbeit mit unserem TÜV-Nord geprüften Partner „ARKTIK“ erwerben wir Gold Standard Zertifikate, die uns unseren CO²-Ausgleich bescheinigen. Diese Gold Standard Zertifikate gehören derzeit zu den strengsten und angesehensten Standards für die weltweite Zertifizierung von Klimaschutzprojekten – u.a. weil sie weitergehende Prüfkriterien, wie die Auswirkungen auf das soziale Umfeld und die natürliche Umwelt einschließen und nicht nur die direkten positiven Effekte des Klimaschutzprojekts evaluieren.

Gegenwärtig unterstützen wir ein nachhaltiges Aufforstungsprojekt in Uganda. Im Zentrum des Landes werden auf einer Gesamtfläche von 3500 Hektar dekradierte Landflächen  im Rahmen eines nachhaltigen Aufforstungsprojekts auf höchstem Niveau aufgeforstet. Die so entstehenden Waldreservate stehen unter Naturschutz und bieten der bedrohten Faune (v.a. Schimpansen, seltene Reptilien und Amphibien) Schutz vor illegaler Wilderei. Zusätzlich zu einer Emissionseinsparung von 20.000 Tonnen CO² p.a., schafft das Projekt auch einen sozio-ökonomischen Mehrwert. Neben der Schaffung von rund 600 Arbeitsplätzen konnten mehrere Dienstleistungsangebote für die örtliche Bevölkerung realisiert werden – wie die Bereitstellung von Wohnraum, medizinischer Versorgung und die Unterstützung örtlicher Schulen. Die lokale Bevölkerung steht somit, neben den positiven ökologischen Vorteilen des Projekts, als Hauptbegünstigter im Vordergrund.

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